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Eine Ausbildung, die Leben rettet: Chiara Fissenewert und Christoph Altewischer werden Notfallsanitäter bei der Stadt Gütersloh

23 JULI 2020


Bild: Stadt Gütersloh|
Gütersloh (gpr). Wenn über die Lautsprecher in der Feuer- und Rettungswache in Gütersloh der Alarm ertönt, muss es ganz schnell gehen. In wenigen Sekunden sitzen die Lebensretter im Fahrzeug. Mit Blaulicht und Sirene geht es dann zum Einsatzort, wo sich in der Regel Menschen in einer medizinischen Notlage befinden. Chiara Fissenewert und Christoph Altewischer haben sich für diesen Berufsalltag entschieden, sie absolvieren eine Ausbildung zum Notfallsanitäter/ zur Notfallsanitäterin bei der Stadt Gütersloh und lernen alles rund um die Aufgaben im Rettungsdienst. „Im Beruf des Notfallsanitäters ist kein Tag gleich“, erklärt der 20-jährige Christoph Altewischer. Die Mischung aus medizinischem Wissen, Teamarbeit und viel Praxiserfahrung haben ihn und seine Kollegin, die 22-jährige Chiara Fissenewert, dazu bewogen, eine Ausbildung im Rettungsdienst zu beginnen. Jetzt sind sie mitten drin: Innerhalb der dreijährigen Ausbildung wechseln die beiden Gütersloher zwischen Einsätzen in der Rettungswache, Praktika in Krankenhäusern und einem theoretischen Unterricht am Studieninstitut Westfalen-Lippe für Medizin und Rettungswesen in Bielefeld. Bevor es mit der Notfallsanitäter-Ausbildung so richtig losging, wurden Chiara Fissenewert und Christoph Altewischer zunächst in einem dreimonatigen Ausbildungsabschnitt zu Rettungssanitätern ausgebildet. In der vorgeschalteten Ausbildung lernten sie bereits viele Themen aus dem Rettungsdienst kennen. Dieser erste Ausbildungsteil kam genau richtig: Weil zu Beginn der Corona-Krise der Berufsschulunterricht ausfiel, unterstützten die beiden außerplanmäßig ihr Team auf der Rettungswache. Mit diesem ersten Abschluss zum Rettungssanitäter/ zur Rettungssanitäterin waren sie eigenständig mit dem Krankenwagen für Krankentransporte zuständig. In der Ausbildung zum Notfallsanitäter, der höchsten nicht-ärztlichen Qualifikation im Rettungsdienst, tauchen die Azubis jetzt noch intensiver in die medizinische Thematik ein und lernen in der Praxis: ob bei der Wartung und Überprüfung der Fahrzeuge, durch das Mitfahren im Rettungswagen als „Dritter Mann“ beziehungsweise „Dritte Frau“ oder künftig beim eigenständigen Arbeiten im Notfalleinsatz. Außer komplexen theoretischen Ausbildungsinhalten, die es zu lernen gilt, steht das Arbeiten mit Menschen an erster Stelle. Denn Notfallsanitäter sein heißt auch, dass es Momente gibt, die einem nahe gehen können. Belastbarkeit und psychische Stabilität gehören für diesen Beruf deshalb genauso dazu wie Entscheidungsfähigkeit und Einfühlungsvermögen. „Man muss diesen Beruf wirklich wollen“, unterstreicht Christoph Altewischer.  Die Einsätze werden im Nachgang besprochen und Ereignisse reflektiert. „Die Gemeinschaft beim Rettungsdienst und auf der Wache wird großgeschrieben“, erzählt Chiara Fissenewert. In der Zeit, in der die Mannschaft auf ihren nächsten Einsatz wartet, wird zum Beispiel gemeinsam gekocht und gegessen oder Sport getrieben. Auf die künftigen Erfahrungen, die sie im Team und im Einsatz sammeln werden, freuen sich die angehenden Notfallsanitäter, die im September in ihr zweites Ausbildungsjahr starten. Die Stadt Gütersloh bildet 2021 im Ausbildungsberuf „Notfallsanitäter*in“ aus. Wer Teil des Teams werden möchte, findet weitere Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadtverwaltung unter www.ausbildung.guetersloh.de. Voraussetzung für die Ausbildung zum Notfallsanitäter ist eine gesundheitliche Eignung sowie das Bestehen eines Auswahlverfahrens, dazu gehören ein schriftlicher Test sowie ein Sporttest und ein Vorstellungsgespräch.Bild: Stadt Gütersloh


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