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Weg zu mehr Bauland zusammen mit den Eigentümern gehen

09 JANUAR 2020


Logo: Stadt Gütersloh|
Verwaltung hat im Rahmen der vom Rat beschlossenen Wohn- und Bauland-Strategie Flächen geprüft und identifiziert Gütersloh (gpr). Nächster Schritt zur Schaffung von mehr Wohnraum: Die Stadt Gütersloh hat in den vergangenen Monaten im Stadtgebiet rund 160 Hektar bisher unbebauter Flächen auf ihre praktische Eignung geprüft, die als Bauland oder Bauerwartungsland im Flächennutzungsplan ausgewiesen sind. Das Ergebnis: 39 Flächen mit insgesamt rund 85 Hektar wären gut für eine Wohnbebauung geeignet. In einer Vorlage für die nächste Sitzung des Planungsausschusses werden sie vorgestellt. Die Politik muss nun über das weitere Vorgehen entscheiden. Im Sommer 2019 hat der Gütersloher Rat die Strategie zur Wohn- und Baulandpolitik beschlossen, ihr Ziel: Schaffung von – bezahlbarem – Wohnraum um dem prognostizierten Defizit von 6.000 bis 7.000 Wohnungen bis zum Jahr 2035 zu begegnen. Neben den Säulen „Steuerung über Eigentum“ und „Neuregelung der Art der Bebauung“ ist darin als weitere Säule die „Mobilisierung von ruhenden Flächen“ benannt. “In den vergangenen Monaten hat die Stadt zunächst alle Flächen identifiziert, die aufgrund ihrer aktuellen Darstellung im Flächennutzungsplan für eine potenzielle Wohnbauentwicklung in Frage kommen,” sagt Stadtbaurätin Nina Herrling.“ Um eine nachvollziehbare, für eine Wohnbebauung städtebaulich vertretbare Größenordnung zu definieren, wurden Flächen näher untersucht, die größer als 0,5 Hektar sind und auf ihre Eignung hin überprüft. Auf diese Weise wurden 39 Flächen mit insgesamt 85 Hektar im gesamten Stadtgebiet ermittelt.” Eine Priorisierung sei bisher bewusst nicht vorgenommen worden, weil sich alle diese Flächen grundsätzlich für eine Wohnbauentwicklung eignen würden. Die Verwaltung schlägt daher vor, die “faktische Realisierbarkeit” zum entscheidenden Kriterium für eine Mobilisierung der Flächen zu machen. Dazu sind bereits erste Gespräche mit den Eigentümern geführt worden, die sich direkt nach dem Ratsbeschluss bei der Verwaltung gemeldet hatten. Nun sollen die Eigentümer der identifizierten Flächen, mit denen bisher keine Gespräche geführt worden sind, kontaktiert werden. Inhalt: Information über die beschlossene Baulandstrategie und Gesprächsangebot durch die Stadt. Auch ein Informationstermin für die Grundstückseigentümer ist geplant, der ebenfalls Gelegenheit zu Einzelgesprächen bieten soll.Herrling: “Ziel ist es, den Weg zu mehr Wohnraum zusammen mit den Eigentümern zu gehen.” Sie macht aber auch deutlich, dass der Ratsbeschluss zur Baulandstrategie auch “Phase III” enthält: den möglichen Entzug von langjährig nicht genutzten Baurechten. Das heißt: Wenn jahrelang nicht gebaut wurde, könnten Areale auch wieder zu landwirtschaftlichen Flächen zurückgestuft werden.Mit den Schritten, die der Ausschuss beschließen soll, soll dieser Weg letztlich vermieden werden. Die kommenden Monate sollen für Gespräche und Information genutzt werden. Darüber hinaus will die Verwaltung kurzfristig auch das Thema “Nachverdichtung” – ebenfalls Teil der beschlossenen Baulandstrategie – mit konkreten Vorschlägen in die politische Diskussion einbringen. Quartalsweise, so die Ausschussvorlage, soll der Ausschuss über den Fortschritt der Baulandmobilisierung informiert werden. Der Planungsausschuss tagt am Dienstag, 21. Januar, um 17 Uhr im Ratssaal.


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