Upmann Gaststätte Pt. 2
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Die Anmut und den Reichtum vom fairen Leben entdecken Oliver Groteheide und Marion Grages über faires Leben in der Stadt

13 JULI 2018


BU: Gemeinsam gärtnern im Verein „fairleben GT“, Theater spielen und Protest gegen die Umweltzerstörung deutlich machen: Oliver Groteheide plädiert für konkretes Handeln.|
Gütersloh (gpr). Oliver Groteheide ist ein wenig ernüchtert. Schon zu Studentenzeiten hatte sich der Leiter des Programmkinos Bambi für die Umwelt, für den Schutz des Lebens und des Planeten eingesetzt, um dann zu der Überzeugung zu gelangen: „Es ist nicht eine Sache des Wissens, sondern es geht darum, wie es gelingt unseren Willen zu mobilisieren“. Das Wissen über Umweltzerstörung und Klimaschutz reiche absolut nicht aus. Letzten Endes gehe es um ein neues Handlungsleben, das sofort und dynamisch kommen müsse. Andernfalls verliere dieser Planet alle Schönheit und Vielfalt, so Oliver Groteheide. „Fair Leben“, ist eines der Stichworte, das er Marion Grages vom Fachbereich Umweltschutz nennt, um aufzuzeigen, wie man mit realen Taten überzeugen kann. Der Verein „fairleben GT“, dessen 2. Vorsitzender Oliver Groteheide ist, zeigt im Konkreten und im Kleinen die Achtung vor Natur und Umwelt auf. So bewirtschaften die 45 Mitglieder zum Beispiel drei Gemeinschaftsgärten. Einer davon ist in Gütersloh-Hollen, wo sich die Gruppe in den Sommermonaten jeden Samstag trifft, um gemeinsam zu gärtnern, zu ernten und viel Essbares mitzunehmen. Der Korb voll mit frischem Spinat ist aber nicht das alleinige Ergebnis. „Dahinter steht die Erfahrung, dass nicht alles schnell und einfach zu haben ist, sondern dass die Erhaltung der Natur Arbeit kostet“, so Oliver Groteheide. Und – ganz wichtig – das Miteinander. Eine Gemeinschaft ergänzt und unterstützt sich, fordert aber auch die Auseinandersetzung mit dem Anderssein. Das hält flexibel und offen.Kleine Dinge zur Abfallvermeidung und zum fairen Leben gibt es auch im täglichen Leben von Oliver Groteheide. Er fährt Fahrrad und Elektroroller, nutzt ab und zu Carsharing, vermeidet Plastik, kauft fair gehandelte Produkte, bezieht Öko-Strom und setzt sich für Tierschutz ein. Und er lehnt sich gegen ein gesellschaftliches Mantra auf, das suggeriert, sich alles so einfach wie möglich zu machen und den Eigennutz in das Zentrum des Lebens zu stellen: Die nächste Anschaffung, das neue Möbelstück oder die nächste Flugreise. Oliver Groteheide ist davon überzeugt, dass das Anlegen und Bewirtschaften eines Gemüsegartens das Leben und die Einstellung verändern. Der Glücksbringer im Leben ist nicht der schnelle Konsum, sondern die Natur in ihren vielen Facetten, die das Wunder des Lebens und damit echte Werte in Erinnerung ruft.Über Bildung und Information die Einstellung ändern? Das reicht nicht. Als Student der Literatur, Kunst und Musik und späterer Film-Theater-Leiter in Düsseldorf hatte Oliver Groteheide schon vor Jahren die Idee, das Kino in Gütersloh als Programmkino weiterzuführen. Seit 1995 ist dort auch die Filasofia Initiative angesiedelt, die ins Bewusstsein rücken will, dass es nur e i n Leben auf e i n e m Planteten gibt. Alle Filme zur Umwelt- und zur Energiewende, Vorträge, Seminare und Diskussionen verfolgen das Ziel, die Einsicht zu fördern, dass jede Tat entweder die Lebensbedingungen für alle Menschen verschlechtert oder verbessert.Für manchen sei es bereits zu viel, für einen fairen Kaffee um die Ecke zu gehen, so Oliver Groteheide. Wer etwas gegen die Wegwerfmentalität und für die Abfallvermeidung tun möchte, müsse sich bewegen. Ein schönes Leitbild liefere auch die Yoga-Kultur, mit der Oliver Groteheide durch seine Yogalehrertätigkeit sehr verbunden ist. Der Yogi braucht nicht viel, hat dadurch mehr Zeit für sich und andere, um das Leben im hier und jetzt zu erleben.BU: Gemeinsam gärtnern im Verein „fairleben GT“, Theater spielen und Protest gegen die Umweltzerstörung deutlich machen: Oliver Groteheide plädiert für konkretes Handeln.


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