Kanäle - Neue Stimmen
28 NOVEMBER 2012

Jubiläumskonzert zu „25 Jahre NEUE STIMMEN 2012“ am 1. Dezember im Theater der Stadt Gütersloh



Jubiläumskonzert zu „25 Jahre NEUE STIMMEN 2012“ ... Logo: Bertelsmann Stiftung
- Übertragung des Konzertes mit Stargast Thomas Hampson als Internet-Livestream

Gütersloh, 28. November 2012. Vor 25 Jahren gewann die Sängerin Nathalie Stutzmann den 1. Preis beim ersten Internationalen Gesangswettbewerb NEUE STIMMEN in Gütersloh, der von Liz und Reinhard Mohn zuvor ins Leben gerufen worden war. Seitdem bewarben sich über 10.000 junge Talente aus 70 Nationen, 833 erreichten das Finale und 97 erhielten Preise. 1997 wurden die NEUEN STIMMEN um einen alle zwei Jahre stattfindenden Meisterkurs erweitert und dieses Jahr um eine Liedmeisterklasse ergänzt.

Als Höhepunkt und Abschluss des Jubiläumsjahres findet am 1. Dezember im Theater der Stadt Gütersloh ein Konzert mit zwölf ehemaligen Teilnehmer und Finalisten statt, von denen mittlerweile einige an großen Opernhäusern der Welt singen. Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr.

Stargast ist der US-amerikanische Bariton Thomas Hampson. Es spielen die Bochumer Symphoniker unter der Leitung von Marcus Bosch. Weiterhin wirken der Bachchor Gütersloh und der Kna-benchor Gütersloh unter ihrem Leiter Sigmund Bothmann mit. Die Festrede hält der Intendant der „Berliner Staatsoper Unter den Linden“, Prof. Dr. Jürgen Flimm. Durch den Abend führt Prof. Dr. Holger Noltze, Universität Dortmund und WDR-Moderator.

Das Konzert ist als Livestream am Samstag, den 1. Dezember 2012, unter www.neue-stimmen.de ab 19:30 Uhr zu sehen.


---------------------------------------


25 Jahre NEUE STIMMEN - Fakten. Daten. Namen.

Ausrichter: Bertelsmann Stiftung, Präsidentin: Liz Mohn

Schirmherrschaften:
Wolfgang Clement, Roman Herzog, Peter Ustinov, Rita Süssmuth und Richard von Weizsäcker

Teilnehmer:
10.146 – von 36 im Jahr 1987 bis 1.422 im Jahr 2011. Die Bewerber, junge Opernsänger in der Ausbildung oder am Beginn der Berufstätigkeit, stammten aus über 70 Nationen. Von A wie Ägyp-ten über D wie Deutschland, M wie Mexico, S wie Südkorea bis W wie Weißrussland. Dadurch war und ist die Endrunde letztlich von der Idee eines Dialoges, unterschiedlichen Kulturen und Religio-nen geprägt.

Preise einschließlich Sonderpreise:
Bis einschließlich 2011 wurden insgesamt 97 Preise vergeben.
Von 1987 bis 2001 wurden nur die ersten drei Plätze ausgezeichnet, 2003 sechs Plätze, 2005 sie-ben Plätze, 2007 acht Plätze, 2009 sieben Plätze und 2011 sechs Plätze. Seit 2003 sind alle Fi-nalteilnehmer zugleich Preisträger. Weitere Wettbewerbsteilnehmer, wurden u. a. mit einem Son-derpreis (Operette/Musical, Förderpreise, Vössing-Stiftung, Stadt Yokosuka, Publikumspreis, Preis der Vorrunde, Loreley-Festspiele) u. a. gewürdigt.

Dotierung 1. Preis:
1987: 10.000 DM, 2011: 15.000 Euro.

Einheitliche Bewertungskriterien seit 2003:
Technisches Können
Musikalische Gestaltung (Rhythmik, Phrasierung, Ausdruck)
Stimmqualität
Künstlerische Persönlichkeit sowie Präsenz

Ziel:
Die Entdeckung von Nachwuchstalenten, ihre Förderung – und die Hinführung zu einer nationalen und internationalen Karriere.

Jury:
Vorsitzende: 1987 bis 1997: August Everding, 1999 bis 2001: René Kollo, 2003 bis 2007: Gérard Mortier. Seit 2009: Dominique Meyer.
Jurymitglieder (partes pro toto): Nicholas Payne (Direktor Opera Europa), Gustav Kuhn (Dirigent, Leiter der Tiroler Festspiele Erl, Jürgen Kesting (Musikkritiker, Autor), Siegfried Jerusalem (Kam-mersänger, Präsident a. D. der Hochschule für Musik Nürnberg), Francisco Araíza (Kammersänger und Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart), Brian Dickie (Leiter der Vorauswahlen und Generaldirektor des Chicago Opera Theater), Bernd Loebe (Intendant der Oper Frankfurt), Anja Silja (Kammersängerin), Evamaria Wieser (langjährige Künstlerische Be-triebsdirektorin der Salzburger Festspiele), Elisabeth Legge-Schwarzkopf, (Kammersängerin), Jo-sef Metternich (Kammersänger), Hans Pischner (Intendant der Deutschen Staatsoper a. D.), Sir John Tooley, Inge Borkh (Kammersängerin), Birgit Nilsson (Kammersängerin). 2
Preisträger

1987: Die ersten Preisträger
Nathalie Stutzmann (Frankreich, Sopran), 1. Preis
Tania ChristovaI (Bulgarien, lyrischer Sopran), 2. Preis
Andrzej Dobber (Polen, Bariton), 3. Preis

1995: Der erste Preis für einen Sänger
Gwyn Hughes Jones (Großbritannien, Tenor)

1999: Die erste deutsche Siegerin:
Tina Schlenker (Deutschland, lyrischer Koloratursopran)

2011: Die Preisträgerin des jüngsten Wettbewerbs
Olga Bezsmertna, (Ukraine, lyrischer Sopran)


Karriere-Gewinner:
Vesselina Kasarova, René Pape, Nathalie Stutzmann, Noëmi Nadelmann, Roman Trekel, Hanno Müller-Brachmann, Melanie Diener, Dietrich Henschel, Michael Volle, Angelika Kirchschlager, An-na Samuil, Maxim Mironov, Marina Rebeka, Julia Novikova und Christiane Karg.
19 Preisträger der NEUEN STIMMEN singen in der Spielzeit 2012/2013 allein an der Wiener Staatsoper.

Austragungsort der Vorauswahlen (Auswahl):
Berlin, Yokosuka, Wien, Florenz, Kopenhagen, Oslo, Tiflis, Peking, Buenos Aires, New York, Me-xiko City, Kapstadt, Minsk, München, Neapel, Sidney, Sofia.
Endrunde, Semifinale und Finale: Stadthalle Gütersloh.
Das Semifinale und Finale finden mit Orchesterbegleitung vor Publikum statt.

Eckdaten:
1987 Erster Wettbewerb unter der Bezeichnung „Neue Stimmen – Europäischer Sängerwett-streit“
1989: Einführung des Zwei-Jahres-Rhythmus
1993: Der Wettbewerb wird international: War er bisher auf Teilnehmer beschränkt, die in Europa studierten, dürfen sich nun weltweit Sänger bewerben. Zudem findet in Moskau erstmals außerhalb Deutschlands eine Vorauswahl statt. Mit dem Reglement ändert sich der Name: Aus dem „europäischen“ wird ein „Internationaler Wettstreit“.
1995: Der „-wettstreit“ wird zum „-wettbewerb“. Seither firmiert der Contest unter dem Titel „‚Inter-nationaler Gesangswettbewerb NEUE STIMMEN’“.
1997: Unter Leitung von Dr. Gustav Kuhn findet der erste Meisterkurs statt, der sich seither als feste Größe zwischen den Wettbewerbsjahren etabliert hat.
1999: Erstmals bewerben sich mehr als 1.000 Sänger.
2003: Der Wettbewerb gibt sich ein neues Gewand. Statt in Blautönen präsentiert er sich nun in feurigem Rot. Das alte Logo, die stilisierte Note, wandert ins Archiv.
2011: Ein neues Format wird auf den Weg gebracht: Zusätzlich zum Meisterkurs mit jeweils 12 bis 15 Teilnehmern, erhalten vier Sängerinnen und Sänger 2012 erstmals die Einladung zu einer Lied-Meisterklasse.




zurück



Powered by PRO-Admintool
_