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Achtung für Tiere e.V.


Unterrichtsmaterial

Die Schule will Jugendliche anleiten, Anderssein zu respektieren und Schwächeren zu helfen. Sie will Schülerinnen und Schüler befähigen, sich selbsttätig eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu vertreten. Sie will soziales Engagement und Zivilcourage fördern.
Manche Jugendliche möchten diese Ziele konsequent vertreten, nämlich indem sie ihre Verantwortlichkeit auf Tiere ausdehnen. Sie hinterfragen, warum Tieren, die aufgrund ihres vergleichbaren Nervensystems Menschen vergleichbar empfindsam sind, gesetzlich erlaubt in vielen Lebensbereichen große Schmerzen, Leiden und Schäden zugefügt werden und ihnen ihr Leben genommen wird.

Unser Wissen über Tiere, ihre Bedürfnisse, Sensibilität und Leidensfähigkeit, die sie mit uns Menschen teilen und die aus der Verwandtschaft mit uns resultieren, hat in den letzten Jahren explosionsartig zugenommen. Das gleiche gilt für Erkenntnisse zu tierlichem Einsichtsvermögen.
Tierleid ist bereits ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft geworden, als wir viele Tatsachen über Tiere noch überhaupt nicht kannten. Modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen über Tiere sollte eine humane Gesellschaft Rechnung tragen. Dazu gehört auch, wachsame, sensible Jugendliche mit ihren Schuldgefühlen und dem Wunsch zu helfen nicht allein zu lassen.

Schulbücher liefern Schülerinnen und Schülern bislang kaum Möglichkeiten, sich mit schwierigen, für die Persönlichkeitsentwicklung aber wichtigen kritischen Fragen zur Mensch-Tier-Beziehung auseinander zu setzen. Wir finden es notwendig, Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, dass ihre Meinung in Sachen Tierleid Gehör findet, dass sie ein Recht auf die Äußerung einer kritischen Meinung haben, sogar dann, wenn es nicht die Mehrheitsmeinung ist.

Tierschutz gehört unserer Auffassung nach deshalb in den Unterricht. Den realen Umgang mit unseren Mitlebewesen regelmäßig, informiert und interessenneutral zu thematisieren gehört zur Aufgabe von Schule. Dabei ist es wichtig, nicht nur die Informationen der Tiernutzer zu berücksichtigen, sondern auch vom Tierleid unabhängige Tierschutzorganisationen „den Finger in die Wunde“ legen zu lassen.

Über die sachliche Auseinandersetzung mit den verschiedenen Themen hinaus führt Tierschutzunterricht Kinder zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Wesen, die anders sind als sie selbst. Er fördert Empathie, wirkt Gewalttendenzen entgegen und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Lernen. Schule, die Kinder zu freien, eigenverantwortlichen und moralischen Persönlichkeiten werden lassen will, sollte sie anleiten, Ungerechtigkeit zu erkennen und für Schwächere einzutreten. Der Tierschutzgedanke fördert Achtsamkeit, Respekt und Mitgefühl und schafft Voraussetzungen für eine lebenswerte Welt, für uns alle.

Bei Achtung für Tiere sind ausgebildete Tierschutzlehrerinnen tätig.
Wir erstellen Unterrichtsmaterialien zu verschiedenen Tierschutzthemen, die in mehreren Fächern eingesetzt werden können.


Weitere Infos erhalten Sie hier.










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