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Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Din und seine Familie

15 SEPTEMBER 2021


Bildzeile: v.l. Schwestern Aksa und Ikra, Sonderschullehrerin Frau Bémer, Tante Frau Gashi, Mutter Mejrem Alili, Din, Margit Tönnies, Angelé Reker, Carsten Reker, Silke Wallhorn (Aktion Kinderträume) sowie Jürgen Macke (Autohaus Thiel)|
Rheda-Wiedenbrück/Gütersloh, 19.08.2021 – Für Familie Alili aus Gütersloh ist es immer eine Herausforderung mit Din und seinen beiden Schwestern in der Stadt unterwegs zu sein. Din ist auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen, weil er an der Erbkrankheit progressive Museldystrophie Duchenne erkrankt ist. Durch den „Verein Kinderträume“ aus Rheda-Wiedenbrück hat die Familie nun Unterstützung erhalten: Schirmherrin Margit Tönnies übergab der Familie in dieser Woche ein neues Fahrzeug, in dem Din mit seinem Rollstuhl Platz finden kann. Din ist 14 Jahre alt und seit fünf Jahren auf seinen Rollstuhl angewiesen. Zurzeit besucht er die 8. Klasse des städtischen Gymnasiums in Gütersloh und lebt gemeinsam mit seiner Mutter und seinen 16 und 18 Jahre alten Schwestern, die glücklicherweise gesund sind. Der Vater ist 2014 verstorben. Nach diesem Schicksalsschlag ist die Familie zu ihren Verwandten nach Deutschland gezogen. Schnell haben Dins Mutter und Schwestern deutsch gelernt und sich in ihrer neuen Heimat zu Hause gefühlt. Alle Kinder der Familie besuchen das Gymnasium. Dins Mutter arbeitet als Migrationsberaterin. Dins Schwester macht zudem aktuell ihren Führerschein und freut sich ihre Mutter dadurch entlasten zu können.Für spezielle Untersuchungen muss Din mehrmals im Jahr zur Uniklinik nach Essen und ein Mal pro Woche zur Physiotherapie. Da die Familie kein Auto besitzt, sind sie auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Zur Uniklinik fahren sie deshalb bis zu drei Stunden für einen Weg mit dem Zug und müssen drei Mal umsteigen. Im Zug muss Din einen kleineren Rollstuhl benutzen, durch den Din Schmerzen bekommt. Oft gibt es in den Bussen nicht genügend Platz für Din und seinen Rollstuhl, wenn bereits ein Kinderwagen oder anderer Rollstuhl mitfährt. Dann muss die Familie eine halbe Stunde auf den nächsten Bus warten und verpasst womöglich wichtige Arzttermine. Diese Fahrten sind für Din so anstrengend, dass er meistens bereits auf der Hinfahrt starke Kopfschmerzen bekommt. Die Untersuchungen an der Uniklinik sind für Din dann noch eine zusätzliche Belastung. Dins Kopfschmerzen durch die Anstrengung dauern bis zu zwei Tage. Während dieser Zeit kann er nicht am Schulunterricht teilnehmen. Auch verschlechtert sich sein Gesundheitszustand dadurch im Allgemeinen.Um Din und seiner Mutter, die seit Jahren unter starken Rückenschmerzen leidet und bereits einen Bandscheibenvorfall hatte, zu unterstützen, hat Dins Sonderschullehrerin Frau Bémer Kontakt zur Aktion Kinderträume aufgenommen. Und diese Unterstützung gab es nun in Form eines behindertengerechten Autos. „Damit wollen wir den Alltag der Familie und die Fahrten zur Uniklinik und den Therapien erleichtern“, sagte Schirmherrin Margit Tönnies bei der Übergabe des Fahrzeugs, dessen Anschaffungspreis von 30.210 Euro der Verein übernommen hat.3.852 Euro davon stammen aus mehreren Spendenaktionen der Bäckerei Reker aus Rheda-Wiedenbrück. Andreas, Barbara, Carsten und Angelé Reker freuen sich über die gesammelte Spendensumme. Immer wieder hat die Bäckerei in ihren 15 Filialen im Kreis Gütersloh Spendendosen aufgestellt. Aus Überzeugung haben viele tausende Menschen aus der Region gespendet. „Wir bedanken uns herzlich bei der Familie Reker und allen Kunden der Bäckerei für die tolle Spendenaktion“, ergänzte Margit Tönnies.Bildzeile: v.l. Schwestern Aksa und Ikra, Sonderschullehrerin Frau Bémer, Tante Frau Gashi, Mutter Mejrem Alili, Din, Margit Tönnies, Angelé Reker, Carsten Reker, Silke Wallhorn (Aktion Kinderträume) sowie Jürgen Macke (Autohaus Thiel)


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