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24. Juni - Nu Jazz Community feat. Knut Kiesewetter (Jazz-Spezial)



Mit Knut Kiesewetter kommt the voice of Germany. Kiesewetter, 1941 an der Ostsee geboren studierte in Hamburg und Lübeck Musik. Und schon lange davor inspirierte ihn der Posaunist Jack Teagarden, jenem legendären Musiker aus der Armstrong Band, die in den 30ern und 40ern die ganze Welt faszinierten. Und wie auch Jack Teagarden besann sich Kiesewetter nicht nur auf sein Instrument sondern immer mehr auf seine fantastische Stimme.
Mit 19 kamen die ersten Schallplattenaufnahmen mit „die Tramps“ und schon hatte man mit „am Missouri“ den ersten bundesweiten Erfolg.
Im gleichen Jahr gewann er den Amateurjazzwettbewerb Düsseldorf und Deutschlands Jazzpapst H.J.E. Behrendt widmete daraufhin diesem unkonventionellen Talent zwei Fernsehsendungen. Danach ging die Karriere dieses Posaunisten und Sängers, den Behrendt als die beste Stimme Deutschlands bezeichnete, steil aufwärts. Neben 10 (!!) Jazz Polls der deutschen Plattenindustrie gewann er sogar den europäischen Jazz Poll (der franz. Blue Note). Es folgten Stationen mit dem Golden Gate Quartett, die ihn auf einer dreiwöchigen Tournee durch Polen als einzigen weißen Sänger akzeptierten, er wagte wildeste Stilrichtungen, die er geschmackvoll kreuzte, er war es, der ohne Berührungsängste mit allen Stilen (Sogar Bach spielte er zweimal auf Platten ein) eine Liste von Mitstreitern vorweist, wie sie kein zweiter deutscher Musiker hat: Bill Davidson, Chris Barber, Albert Mangelssdorf, Benny Waters, Herb Geller, Dave Pike, Eberhard Weber, Slide Hampton, Tony Scott, Phil Woods, Horst Janckowsky, Paul Kuhn, Wolfgang Dauner, Marie Lou Williams, Joe Zawinul, Niels Henning Oersted Pedersen, Kenny Clarke, Charlie Antolini, Charlie Mariano, Count Basie Big Band, HR Big Band (eine wunderschöne CD mit ihm als Stargast blieb unveröffentlicht), Bill Ramsey, Gitte Henning, Peter Herbolzheimer und Gerd Dudek. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen, und an dieser Vielfalt kann man auch erkennen: Das Herz Kiesewetter schlägt nicht einfach für Jazz sondern für die Musik insgesamt.
In den 60ern wurde Knut Kiesewetter auch durch das Fernsehen („Musik aus Studio B“, als Gast bei „einer wird gewinnen“, seine eigene Serie „Songs, Chansons und Lieder“, „Hits a gogo“, „Sonntagskonzert“ und „an hellen Tagen“, alles beliebte Fernsehunterhaltung, die ihm einem großen Publikum bekannt machte) und durch seine eigenen Schallplattenproduktionen berühmt: Er war es, der Hannes Wader zum bundesdeutschen Star machte und der die ersten Scheiben von Volker Lechtenbrink produzierte. Auch wurden viele Platten mit Knut Kiesewetter als Interpret seiner eigenen norddeutschen Lieder sehr populär, besonders die „Lieder vom Fresenhof“.
Nun ist er endlich wieder unterwegs – mit seinem alten Freund: Dem Jazz.
Zusammen mit ein paar neuen Freunden, an diesem Abend mit der NuJazzCommunity um den Pianisten Tobias Sudhoff, mit dem er zusammen seit einigen Jahren spielt. Erst vor kurzem feierte er sein 50. Bühnenjubiläum mit einer Vierer-CD „50 years live on stage“ – für die Musiktheoretiker ein Stück Musik-Historie, für den Jazzfreund vor allem: Sehr dufte Musik!
Erleben Sie also in Ihrer Stadt diesen Star hautnah und swingen Sie mit Knut Kiesewetter durch den Abend.

Knut Kiesewetter (voc)
Tobias Sudhoff (pi)
Ivo Kassel (ba)
Gereon Homann (dr)




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