Kanäle - Dreiecksplatz-Kanal

H-Blockx auf dem Dreiecksplatz


Eine fantastische Veranstaltung die der Dreieckplatz in diesem Jahr gesehen hat, die in der Zukunft wohl schwer zu steigern sein dürfte.Die 9. Woche der kleinen Künste, bot auf dem Gütersloher Dreiecksplatz, wieder eine tolles Kulturfest .Der Veranstalter, die Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz, hatte wieder einmal ein Programm zusammengestellt, das am vergangenen Donnerstag wohl ein Superlativ darstellte. Viele begeisterte Anhänger des schon traditionell gewordenen Musikfestes, ließen es nicht nehmen Tobi Tadday, Ingo Pohlmann und die Kultband H-Blockx bei Ihren Unplugged-Auftritt zu feiern. https://www.dreiecksplatz-gt.de https://www.www.hblx.de

31 AUGUST 2008
Danke, H-Blockx, Tadday und Pohlmann für ein Riesenkonzert!

Danke, H-Blockx, Tadday und Pohlmann für ein Riesenkonzert!



Über 4.000 Besucher beim regenfreien H-Blockx-Auftritt auf dem Dreiecksplatz!

Donnerstag, 21. August: Das Konzert der Rekorde war unzweifelhaft der Höhepunkt der diesjährigen Woche der kleinen Künste. Alles blieb friedlich, entspannt und locker – dank bester Organisation im Vorfeld und eines großartigen Publikums, das nicht zum Headbanging gekommen war, sondern zum Musikgenuss, und davon gab's reichlich. Der Gütersloher Norman Osthus hat auf seiner Website www.normcast.de über das Konzert ausführlich berichtet. Lest seinen Text!


Die mittlerweile international bekannte Band aus Muenster gab sich am Donnerstagabend auf dem Dreiecksplatz in Gütersloh im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Woche der kleinen Künste” die akustische Ehre. Gerne werden solche Konzerte auch als “Unplugged”-Konzerte bezeichnet und dieser Begriff sagt eigentlich schon alles aus. Akustische Gitarren ersetzen ihre elektronischen Geschwister und genau das ist im Falle der “H-Blockx" sicherlich besonders interessant, beinhalten ihre teilweise schweren “Gitarrenbretter” in deren auf CD befindlicher Studioform oftmals doch entsprechend vordergründige Riffs und Effekte.

Die H-Blockx spielten eine anständige Bandbreite ihres bisherigen Wirkens in einer netten Atmosphäre, denn das Wetter spielte mit und trotz einiger bedrohlicher Wolken im Vorfeld blieb es trocken. Der Platz war gerammelt voll, während des Konzerts gab es kaum ein Durchkommen zu den Buden am Rand oder den Toiletten. Volker Wilmking betonte in seinen beiden Ansprachen den familiären Charakter der Veranstaltung, denn letztendlich hatten er und seine Frau dem Sohn schon früh eine Trommel geschenkt und vermutlich deswegen sitzt der nun bei den H-Blockx am Schlagzeug.


Klassiker aus dem H-Blockx-Archiv gab es ebenso zu hören wie Songs aus dem jüngsten Album “Open Letter To A Friend“, dessen Titelsong besonders ideal in das Unplugged-Set passte. “Countdown To Insanity” erklang natürlich ebenfalls. Lediglich die umarrangierte Version des ersten H-Blockx-Hits überhaupt, “Risin’ High”, klang für diejenigen, die bisher nur das wuchtige Original kannten, schon etwas ungewöhnlich oder zumindest “anders”. Weitere Hits wie “Little Girl” und nicht zuletzt “Ring Of Fire” erklangen durchweg in würdigen, akustischen Versionen. Unter dem Strich war es ein zwar ruhigeres, aber nicht statisches und generell friedliches Konzert, welches außerdem einen guten, angenehmen Sound zu bieten hatte.
Stagediving inklusive.

Eine Kritikerin schreibt in der am nächsten Tag erscheinenden Ausgabe der hiesigen Lokalzeitung “Neue Westfälische“, dass das “Crossover-Genre mit leisen Tönen allenfalls für ein Clubkonzert geeignet ist” und es in Gütersloh der “Versuch, das angestammte Publikum nicht zu erschrecken” gewesen sei. Fassungslosigkeit macht sich beim geneigten Leser breit.
“Frontmann Henning Wehland blieb in weiten Teilen bewegungslos und präsentierte Kuschelrock”. Ja, was soll er denn machen? Den Hüpfkasper mimen? Abgesehen davon sind die allermeisten Unplugged-Abende sitzend ausgelegt, so dass selbst Wehland sinngemäß sagte, dass es für ihn völlig ungewohnt sei, nicht so herumlaufen zu können wie sonst und es komisch sei, das überhaupt ein Hocker für ihn auf der Bühne stand.

Zur Erinnerung: “Fools Garden” haben bei ihrem Unplugged-Konzert in der Weberei dasselbe getan und das sogar noch auf die Spitze getrieben, denn mehrere, mittelalterlich-anmutende Sessel mit knallrotem Plueschbezug und Kerzenhaltern zierten die Buehne und die Musiker machten es sich darin gerne bei einem Glas Wein gemuetlich (siehe hier), was wiederum niemandem sauer aufstiess und auch einen Hauch von Gemuetlichkeit in sich trug.

Der NW-Artikel beinhaltet zudem kein Wort über den sich redlich bemühenden "Tadday“, der sozusagen die musikalische Vorhut bildete und erst recht kein Wort über den bei den H-Blockx-Zugaben überraschend hinzugekommenen Lokalmatador aus Rheda-Wiedenbrück, Ingo Pohlmann, der mittlerweile auch überregional bekannt geworden ist (unter anderem durch seinen Hit “Wenn jetzt Sommer wär”, den er auch an diesem Abend zusammen mit den H-Blockx zum Besten gab). Nun denn.

Fotos wie immer: Peter Heermann und Kai Uwe Oesterhelweg.






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