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Renommierter Unfallchirurg geht in den Ruhestand

14 FEBRUAR 2018


Nach 9 Jahren als Chefarzt der Unfallchirurgie verabschiedet sich Dr. Hans-Ulrich Schröder Ende Februar in den Ruhestand. // Foto: Klinikum Gütersloh|
„Es hat mir immer am meisten Spaß gemacht, Patienten mit Rat und Tat zu begleiten“, sagt Dr. Hans-Ulrich Schröder im Rückblick auf seine ärztliche Laufbahn. Elf Jahre lang war der Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie mit der Zusatzweiterbildung „Spezielle Unfallchirurgie“ im Klinikum Gütersloh tätig. Im Jahr 2009 wurde er zum Chefarzt der Abteilung für Unfallchirurgie ernannt, die er am Klinikum Gütersloh aufbaute und entscheidend prägte. Ende Februar geht er nun in den Ruhestand. Während seines Berufslebens hat Dr. Hans-Ulrich Schröder den Wandel in der Krankenhauslandschaft miterlebt: „Unsere Arbeit wird immer mehr betriebswirtschaftlich gesteuert. Der Kosten- und Wettbewerbsdruck zwingt die Krankenhäuser, die Prozesse und Strukturen immer noch effizienter zu gestalten.“ Dies habe ihn an einigen Stellen eingeschränkt, so Dr. Schröder: „Ich hätte medizinisch gerne mehr gemacht, beispielsweise in der Kindertraumatologie oder in der Versorgung Schwerstverletzter.“ Dennoch konnte er die Unfallchirurgie zu einem wichtigen Standbein des Klinikum Gütersloh auf- und ausbauen.Seine Liebe zum Beruf stellte Dr. Schröder nicht nur im OP und auf der Station jeden Tag aufs Neue unter Beweis, sondern auch in zahlreichen externen Gremien. Großes Augenmerk galt dabei stets der Weiterbildung junger Ärzte: Neben der Ausbildung von Assistenzärzten direkt im Klinikum ist er seit mehreren Jahren Mitglied im Ausschuss für Weiterbildungsbefugnisse der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL). Dort engagiert er sich außerdem im Vorstand sowie im Arbeitskreis Krankenhausplanung. Auch im Marburger Bund Landesverband Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz ist er im Vorstand aktiv. Seine eigene Laufbahn begann Dr. Schröder nach dem Medizinstudium in Göttingen und Münster im Klinikum Bielefeld-Mitte in der Anästhesie, wo er 10 Jahre lang unter anderem als Notarzt auf dem Rettungshubschrauber tätig war. „Ursprünglich wollte ich nach dem Studium meinen fachlichen Schwerpunkt auf die interventionelle Kardiologie legen“, so Dr. Schröder. „Durch die Erfahrungen in der Anästhesie habe ich dann aber den Weg zur Chirurgie gefunden.“ Dieser führte ihn zunächst in die Allgemein- und Thoraxchirurgie des Klinikum Bielefeld-Mitte, bevor er als Oberarzt in die Unfallchirurgie des Klinikum Herford wechselte. 2007 kam er dann als leitender Oberarzt ans Klinikum Gütersloh, wo er in der neu gegründeten Abteilung für Unfallchirurgie arbeitete. Im April 2009 wurde er nach einem aufwändigen Bewerbungsverfahren zum Chefarzt ernannt.Zu seinen größten Aufgaben in der Anfangszeit als Chefarzt gehörte es, die Abteilung für Unfallchirurgie, die erst kurz zuvor aus der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie herausgelöst wurde, aufzubauen und weiterzuentwickeln. „Wir waren damals ein sehr kleines Team mit nur drei Ärzten – neben mir noch ein Oberarzt und ein Assistenzarzt. Durch kontinuierlich gute Arbeit wurde die Abteilung immer größer und erfolgreicher und etablierte sich schließlich zu einem selbstständigen Teil der Gesamtchirurgie im Klinikum Gütersloh.“ Als 2013 der Standort Rheda geschlossen wurde, wurde die dort ansässige Abteilung für Endoprothetik und Unfallchirurgie mit ihren Mitarbeitern in den Standort Gütersloh integriert. „Das war damals noch einmal eine Phase der Analyse und Positionierung: Jeder musste erst einmal seinen Platz im Gesamtkonstrukt finden. Mit der neuen Struktur und der zusammengefassten Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, die wir im Mai 2017 endgültig umgesetzt haben, war dieser Prozess dann abgeschlossen“, so Dr. Schröder.Aus medizinischen, aber auch aus wirtschaftlichen und strukturellen Gründen wurden 2017 die Abteilungen für Unfallchirurgie sowie für Orthopädische Chirurgie zu einer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter Chefarzt Dr. Ulrich Schröder zusammengefasst. Die neue Klinik deckt den gesamten Bereich der operativen und konservativen Therapie aller Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates ab. Nach dem Eintritt von Dr. Schröder in den Ruhestand übernimmt ab dem 1. März Dr. Philipp Bula die Chefarztposition. Ab diesem Zeitpunkt wird dann auch die Plastische, Ästhetische und Handchirurgie in diese Klinik integriert und gemeinsam mit weiteren chirurgischen Kompetenzen in einer neuen Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Orthopädie, Plastische, Ästhetische und Handchirurgie zusammengefasst werden. „Ich wünsche meinem Nachfolger Spaß an der Arbeit, viel Erfolg und weiter steigende Patientenzahlen“, so Dr. Schröder. Er selbst wolle im Ruhestand der Ölmalerei mehr Zeit widmen und ein Studium in den Fächern Kunstgeschichte und vergleichende Religionswissenschaft beginnen. Darüber hinaus möchte er viel reisen: „Ich bin Ostasienfan und habe noch einige Ziele auf der Liste, die ich bislang noch nicht sehen konnte“, so Dr. Schröder.


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