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Auf dem Weg in die Zukunft

12 OKTOBER 2017


Kay Klingsieck, Stiftung der Sparkasse Gütersloh; Christoph Mohn, Reinhard Mohn Stiftung; Katrin Meyer, Bürgerstiftung Gütersloh; Axel Rotthaus, Städtisches Gymnasium Gütersloh. // Foto: Bürgerstiftung Gütersloh|
Eigentlich sollte das doch kein Thema sein: Abitur in der Tasche und auf geht´s in die berufliche Zukunft. Doch viele Abiturienten haben auf die Frage "Abitur - und was dann?" keine klare Antwort. Aus zehntausenden von Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten die eine auszuwählen, die wirklich passt, ist oft eine Hürde. Mit dem Projekt "Geh deinen Weg" sollen jetzt Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Gütersloh für diese Entscheidung stark gemacht werden. Die Bürgerstiftung Gütersloh, die Reinhard Mohn Stiftung und die Stiftung der Sparkasse Gütersloh investieren dazu 150.000 Euro in das Projekt „Geh deinen Weg“.
Mit dem Abi-Zeugnis in der Tasche beginnt für junge Menschen die große Freiheit - einerseits. Anderseits kommt dann auch eine Zeit der Entscheidungen, einen Weg in ihre berufliche Zukunft einzuschlagen. Und die Vielfalt an Berufen und Studiengängen ist riesig. "Das verunsichert viele Schülerinnen und Schüler", sagt Axel Rotthaus, Schulleiter des Städtischen Gymnasiums. „In der Oberstufe konzentrieren sie sich sehr auf Vorbereitung und Bewältigung des Abiturs. Eine Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten, Wünschen und Berufsperspektiven kommt da leicht zu kurz.“Orientierung und Begleitung zu bieten ist eine verpflichtende Aufgabe, die sich weiterführenden Schulen stellt. Axel Rotthaus: „Eine kurze Beratungsstunde oder der Besuch einer Berufs-Messe reichen aber oft nicht aus. Wir möchten, dass sich die Jugendlichen kontinuierlich und frühzeitig mit dieser Aufgabe auseinandersetzen können." Dabei will das neue Projekt „Geh deinen Weg" der Bürgerstiftung Gütersloh, der Reinhard Mohn Stiftung und der Stiftung der Sparkasse Gütersloh helfen. Über einen Förderzeitraum von vier Jahren stellen sie über 150.000 Euro zur Verfügung.Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung, erklärt: „In Deutschland bestimmt die familiäre Herkunft stark über den Bildungserfolg, aber auch über die Studien- und Berufsentscheidung. Wir wollen einen Beitrag leisten, dass Jugendliche unabhängig von ihrer familiären Herkunft qualifizierte Studien- und Berufsentscheidungen treffen, mit denen sie langfristig ein erfülltes Leben führen können.“Über ein schulinternes Bewerbungsverfahren ausgewählt, werden 25 Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs im Rahmen einer AG von der 10. Klasse bis zum ersten Jahr nach dem Abitur intensiv begleitet. Sie machen sich auf den Weg, ihre Kompetenzen und eigenen Wünsche besser kennenzulernen.  Sei es die eigenverantwortliche Planung von Hochschulbesuchen oder das Gespräch mit Berufstätigen, die aus ihrem Alltag und von ihrem Lebenslauf erzählen – die Schülerinnen und Schüler lernen auf diesem Weg der Orientierung ihre Erfahrungen und Informationen zu reflektieren, zu diskutieren und für sich selber umzusetzen. Unterstützt werden sie dabei von einem Team aus Lehrern, Projektmitarbeitern und Trainern. Auch die Eltern werden auf diesem Weg mit einbezogen, bei dem sich die jungen Menschen auf Berufe einlassen, die vielleicht zunächst nicht so interessant erscheinen. „Wir möchten sie dabei unterstützen, ihren Blick zu weiten", sagt Katrin Meyer, Projekt-Vorstand der Bürgerstiftung. „An vielen Maßnahmen nehmen sie leider allzu oft nur passiv teil, ohne ihre eigenen Lebensvorstellungen und Neigungen mit Berufsbildern abzugleichen." Studienabbruchquoten von fast 30 Prozent in Deutschland zeigen, dass sich viele junge Menschen schwertun, die richtige Berufs- oder Studienentscheidung zu treffen. „Es gibt so viele Talente in unserer Region - es ist unsere Verantwortung, sie umfassend zu fördern", sagt Kay Klingsieck von der Stiftung der Sparkasse Gütersloh. „Darüber hinaus sind diese Abbrüche teuer für unsere Gesellschaft. Hier können wir also einerseits jungen Menschen helfen, sich selbst zu finden und andererseits helfen, gesellschaftliche Kosten zu sparen.“  Für Schulleiter Axel Rotthaus ist das neue Projekt mehr als nur eine Arbeitsgruppe, die über einen begrenzten Zeitraum wirkt. „Das Projekt sorgt für Aufbruchsstimmung an unserer Schule. Wir wollen das Konzept dauerhaft hier etablieren und es möglichst allen Schülerinnen und Schülern zugänglich machen." Die Unterstützung der jungen Menschen durch das Projekt endet nicht mit dem Abitur in der Tasche. Auch im ersten Studien- oder Ausbildungsjahr werden sie begleitet und können gleichzeitig jüngeren Schülerinnen und Schülern berichten von Freiheit und Eigenverantwortung in Sachen "Zukunft & Beruf". 


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