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Aktiv Artenschutz betreiben. Städtische Umweltberatung sucht ehrenamtliche Berater

27 APRIL 2012


Hornissennest: Das große Nest muss nicht unbedingt eine Bedrohung für Menschen darstellen. Um die Gütersloher in Bezug auf Wespen und Hornissen aufzuklären, sucht Beate Gahlmann vom Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh nun ehrenamtliche Helfer. Foto: ZÖ Stadt Gütersloh
Gütersloh (gpr). Wer kennt das nicht: Beim Kaffeetrinken im Garten an sonnigen Tagen setzen sich sofort Wespen an den frisch gebackenen Kuchen und an die süße Limonade. Für viele ein Störfaktor, der bis hin zur Bedrohung wahrgenommen wird. Nur wenigen ist bewusst, dass die meisten Arten friedlich sind und lediglich eine Saison lang leben. Um Betroffene besser aufklären zu können, sucht die Stadt Gütersloh nun Ehrenamtliche, denen der Artenschutz am Herzen liegt.

Bedarf an Aufklärung ist da: Über 500 Beratungsanfragen verbuchte der Fachbereich Umweltschutz im vergangenen Sommer. „Bei einem Großteil, etwa 70 Prozent der Betroffenen, ist eine aufklärende Beratung im Büro oder am Telefon ausreichend“, erzählt Umweltberaterin Beate Gahlmann von ihrer Erfahrung. Aufwändig und zeitintensiver wird es allerdings, wenn Beratungen vor Ort stattfinden müssen – im vergangen Jahr fanden über 160 Termine im gesamten Stadtgebiet statt.

Auch diesen Sommer möchte der Fachbereich Umweltschutz im Sinne des Artenschutzes weiterhin Aufklärung betreiben, ist allerdings aufgrund der wegfallenden Zivis personell eingeschränkt. „Wir hoffen jetzt auf die Unterstützung von Ehrenamtlichen, die sich dazu bereit erklären, ein Gebiet zu betreuen“, wendet Gahlmann sich an die Öffentlichkeit. Vorkenntnisse müssen interessierte Naturfreunde nicht mitbringen: Ausreichend Informationsmaterial, eine Einführung in die praktischen Aufgaben sowie eine Schutzausrüstung werden von der städtischen Umweltberatung zur Verfügung gestellt. „Inwiefern sich jemand einbringt, ist individuell, je nach Möglichkeit abstimmbar“, betont die Umweltberaterin. Anfallende Kosten, wie zum Beispiel Benzinkosten, werden von der Stadt getragen.

Die meisten Nester stellen keine weitere Bedrohung dar: Das aus Speichel und Holz gebaute Heim der Wespen unterscheidet sich je nach Art in der Größe. Die Gallische Feldwespe hat nur wenige Tiere pro Nest, die Nester der Mittleren und Sächsische Wespe sind eher mittelgroß und nur mit wenigen Hundert Insekten besetzt. Ein paar tausende Tiere hingegen leben den Sommer über in den großen Nestern der Deutschen und der Gewöhnlichen Wespe. „Niemand hat ein Abo auf ein Wespennest, es ist purer Zufall“, verdeutlicht Gahlmann. Bei besonderer Gefahrenlage wird das Abtöten von den Insekten auch von der Umweltberatung befürwortet, im Normalfall geht aber keinerlei Bedrohung von den Wespen aus. So konnte beispielsweise im vergangenen Sommer ein Nest der Mittleren Wespe direkt am Kindergarten unbedenklich erhalten werden – die Kinder haben rasch verstanden, dass die Tiere sie in Ruhe lassen, wenn sie sie im Gegenzug ebenfalls nicht stören.

Nähere Informationen erteilt Beate Gahlmann vom Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh unter der Telefonnummer 822088 oder per Mail an Beate.Gahlmann@gt-net.de.




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