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Katzenartige Geschmeidigkeit - „Parkour“ kennt keinen Wettbewerb, sondern will Hindernisse überwinden – Erfolgreiches Camp mit Filmpremiere in Gütersloh

01 AUGUST 2011


Geschmeidig wie Katzen: die Traceure beim Parkour-Camp in Gütersloh.
Gütersloh (gpr). Wenn alte Autos, Tischtennisplatten und Baugerüste zweckentfremdet werden, dann muss von Parkour die Rede sein. Am Wochenende haben rund 200 Jugendliche aus ganz Deutschland am dritten Parkour-Camp in Gütersloh teilgenommen.

Das Wichtigste: ein gutes Aufwärmprogramm, um die Sprünge aus schwindelerregender Höhe abzufedern. Dann konnte ausprobiert werden, wonach einem der Sinn stand. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Über Holzpaletten, Steine, bis zu fünf Meter hohe Holzkästen und alte PKWs, über all das bewegten sich die Jugendlichen mit katzenartiger Geschmeidigkeit hinweg. Auch Treppengeländer oder Dachsims hielten als Hindernisse her. Saltos, Handstände und Rollen wurden am Samstagmorgen und -nachmittag während des gemeinsamen Trainings bis hin zu Perfektion ausgefeilt. Erfahrene Übungsleiter standen ihnen dabei stets zu Seite, allen voran Organisator Björn Otto vom „Bauteil 5“.

Nicht nur mit dem nunmehr dritten Parkour-Camp machte die Gütersloher Szene auf sich aufmerksam. Sie setzte sich auch bei der Kampagne der Bundesarbeitsgemeinschaft der deutschen Landesjugendämter durch. 97 Projekte aus ganz Deutschland hatten sich für die Kampagne „Unterstützung die ankommt!“ beworben, die zeigen soll, dass die Jugendämter die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland aktiv fördern. Sechs wurden ausgewählt, über die jeweils ein Film gedreht wurde. Der hatte Samstagabend in der Turnhalle der Janusz-Korczak-Schule Premiere. Das Gütersloher Projekt hat also Vorzeigecharakter. „Das ist ein richtig fettes Stück Jugendarbeit in Gütersloh.“ So beschrieb Björn Otto die Szene in Gütersloh in dem sechsminütigen Film. Auch Bürgermeisterin Maria Unger zeigte sich beeindruckt von dem Talent und der Hingabe der Jugendlichen. „Hier herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, eine Atmosphäre des Miteinanders“, begrüßte sie die jungen Menschen und ihre Eltern vor der Filmpremiere.

Parkour hat keinen Wettbewerbscharakter. Das macht diese Sportart aus Frankreich so einzigartig. Es geht um gegenseitigen Respekt, um das Austesten von Grenzen und um Gemeinschaft. Die „Traceure“ – so nennen sich die Jugendlichen selber – helfen und unterstützen sich gegenseitig. Diese Philosophie wurde auch in dem Kurzfilm deutlich. Parkour ist ein Schmelztiegel für junge Menschen aller sozialen Schichten, Nationalitäten, Altersklassen und Wesensarten. „Wir sind eine große Familie“, sagte einer der interviewten Jugendlichen.

Seit 2008 läuft das Projekt „Parkour“ in Gütersloh, das mit 14 Jugendlichen startete. Mittlerweile werden über 300 junge Menschen mit Training, Workshops, Ausflügen und dem Parkour-Camp erreicht.




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