30.07.2010: Zweiter Notarzt-Standort am Elisabeth-Hospital - Stadt Gütersloh setzt damit Gutachten-Empfehlung zum Rettungsdienstbedarfplan um

Standort-Eröffnung: Dr. Michael Adler, Oberarzt in der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am Klinikum Gütersloh, Leiter Notarztstandort Gütersloh, Dr. Jutta Grabe, Oberärztin in der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin Elisabeth-Hospital, Dr. Stephan Pantenburg, Geschäftsführer des St. Elisabeth-Hospitals, Dr. Karl Sicking, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am St. Elisabeth-Hospital in Gütersloh, Bürgermeisterin Maria Unger, Joachim Koch, Stadt Gütersloh, Leiter der Feuerwehr (v.l.)
Gütersloh (gpr). Am Elisabeth-Hospital wird ab August ein zweiter Notarzt-Standort in Gütersloh eingerichtet. Die Stadt Gütersloh setzt damit die Empfehlung eines Gutachtens zum so genannten Rettungsdienstbedarfsplan um. Dieser Bedarfsplan muss regelmäßig fortgeschrieben werden und gilt für den gesamten Kreis Gütersloh. Unter der Federführung des Kreises und eines externen Gutachters wirkten auch Vertreter der Stadt Rheda-Wiedenbrück und der Feuerwehr Gütersloh mit.
Zusätzlich zum Hauptstandort mit dem ersten Notarzt, der seit nunmehr 25 Jahren rund um die Uhr am Klinikum Gütersloh stationiert ist, kommt jetzt ein zweiter Notarzt hinzu. In Zukunft ist dann auch das St. Elisabeth-Hospital in Gütersloh werktags von 7 bis 17 Uhr in das Notarztsystem eingebunden. „Damit lassen sich vorhandene Synergien zwischen den Krankenhäusern und dem Rettungsdienst noch besser nutzen,“ erklärt dazu Joachim Koch, Leiter der hauptamtlichen Wache Gütersloh.
Beide Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) decken vorrangig das Stadtgebiet von Gütersloh sowie Teile von Verl und Rheda-Wiedenbrück ab und rücken darüber hinaus bei Bedarf auch in das gesamte Kreisgebiet aus.
„Unsere Ärzte und Ärztinnen freuen sich, zukünftig auch als Notärzte Ihre Einsatzbereitschaft und Ihr fachliches Können unter Beweis stellen zu können“, sieht Dr. Stephan Pantenburg, Geschäftsführer des Elisabeth-Hospitals sein Haus gut gerüstet für die kommende Aufgabe.
Die Notärzte sind besonders qualifizierte Notfallmediziner und kommen immer gemeinsam mit einem städtischen Feuerwehrbeamten mit der Qualifikation „Rettungsassistent“ zum Einsatz.
Das bisherige Notarzt-Einsatzfahrzeug wechselt seinen Standort vom Klinikum zum Elisabeth-Hospital. Zur Umsetzung des Bedarfsplans hat die Stadt zudem ein neues städtisches NEF für die Feuerwehr angeschafft. Dazu wurde ein VW T5 mit 188PS, Allrad und Automatikgetriebe von der Firma GSF zum Notarzteinsatzfahrzeug mit neuester Medizintechnik ausgebaut.
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