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Rshew im Fokus

13 AUGUST 2014


Foto: ZÖ Stadt Gütersloh
Deutsche und russische Jugendliche
an einem Schauplatz des Zweiten Weltkrieges

Ein Foto-Projekt von Andrey Sosnin
und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Rshew und Gütersloh – das ist die einmalige Geschichte einer Versöhnung und Freundschaft zwischen Russen und Deutschen. Am Ausgangspunkt steht die Schlacht um Rshew im Zweiten Weltkrieg mit einer kaum vorstellbar hohen Zahl an Todesopfern und vielfachem Leid auf russischer wie deutscher Seite. Noch heute finden sich die sterblichen Überreste von Soldaten beider Seiten in und um Rshew. Fast ein halbes Jahrhundert nach Kriegsende reichten sich die ehemaligen Gegner die Hand zur Versöhnung und zur Freundschaft. Seitdem gab es intensive Kontakte und eine Vielzahl an Projekten, die – vorläufiger Höhepunkt - 2009 zur offiziellen Gründung einer Städtepartnerschaft führten.

Eine nicht unwichtige Rolle spielten dabei auch deutsche und russische Jugendliche. Unter dem Dach des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. organisierte Rolf Furtwängler, Studiendirektor am Evangelisch Stiftischen Gymnasium, 1997 das erste deutsch-russische Jugend-Workcamp in Rshew. Die Besonderheit dabei: Im Mittelpunkt stand die Beschäftigung mit den Spuren des Zweiten Weltkrieges. Seitdem haben mehrere Generationen von Schülern des ESG gemeinsam mit russischen Jugendlichen Soldatengräber beider Seiten gepflegt, mit Zeitzeugen gesprochen, Sehenswürdigkeiten besucht, ihre Freizeit miteinander verbracht. Sie haben dabei Verständnis für die jeweils andere Kultur entwickelt und als Friedensbotschafter gewirkt.

Ungewöhnlichen Besuch erhielt das Workcamp im Sommer 2013. Der junge deutsch-russische Fotograf Andrey Sosnin, geboren 1983 im sibirischen Novokusnezk, ausgebildet an der Fachhochschule Bielefeld, Mitbegründer des Fotografen-Netzwerkes „Ost-Look“, begleitete die Jugendlichen mit der Foto-Kamera. In Kenntnis der deutschen und der russischen Kultur hat Andrey Sosnin sich diesem deutsch-russischen Geschichts- und Begegnungsprojekt genähert. Dabei entstanden eindrucksvolle Aufnahmen eines nicht-alltäglichen Themas. Neben Bildern aus dem Camp-Leben gelangen Andrey Sosnin ausdrucksstarke Porträts der jugendlichen Teilnehmer. Angesichts der zahlreichen militärischen Konflikte wecken die Fotografien Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in der Welt.

Die Eröffnung der Ausstellung in Anwesenheit von Bürgermeisterin Maria Unger und Andrey Sosnin findet am Samstag, dem 9. August 2014, um 16.00 Uhr, im Stadtmuseum Gütersloh, Kökerstr. 7 – 11 a, 33330 Gütersloh, statt.

Die Ausstellung ist bis zum 21. September 2014 zu sehen.
Öffnungszeiten: mittwochs bis freitags 15 – 18.00 Uhr, samstags und sonntags 11 – 18 Uhr.

Die Organisatoren danken der Sparkasse Gütersloh und der Stiftung Gedenken und Frieden für die wertvolle Unterstützung.

www.stadmuseum-guetersloh.de www.volksbund.de www.andrey-sosnin.de


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